Tarifrunde ö. D. 2017

    82,2 Prozent für die Annahme der Tarifeinigung

    82,2 Prozent für die Annahme der Tarifeinigung

    In guter demokratischer Tradition hatten die ver.di- Mitglieder im Bereich der Länder in den letzten Wochen die Möglichkeit, über die nach drei Verhandlungsrunden erreichte Tarifeinigung zu entscheiden. 82,2 Prozent sagten „Ja“ zum Verhandlungsergebnis!

    Die ver.di-Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst folgte dem Votum der Mitglieder und nahm am 30. März 2017 bei zwei Enthaltungen die Tarifeinigung endgültig an.

    Viele Nichtmitglieder – aber auch Mitglieder – sind der Meinung, sie müssten sich an Aktionen nicht beteiligen. Aber auch in dieser Tarifrunde konnte das positive Ergebnis mit spürbaren Reallohnsteigerungen nur mit Druck auf die Arbeitgeber erzielt werden!

    Ab 1. Januar 2017 steigen die Entgelte der Beschäftigten um 2 Prozent, mindestens aber um 75 Euro bei einem Bruttoeinkommen unterhalb von 3.200 Euro. Der Mindestbetrag entspricht einer Erhöhung der Entgelte zwischen 2,4 und 4,5 Prozent.

    In den Entgeltgruppen 9 bis 15 wird ab 2018 in zwei Schritten eine Stufe 6 neu eingeführt. Zunächst wird es ab 1. Januar 2018 einen Aufschlag von 1,5 Prozent auf die Stufe 5 geben und zum 1. Oktober 2018 steigt dieser Aufschlag auf 3 Prozent.

    Welche weiteren positiven Änderungen das Tarifergebnis mit sich bringt, wurde auf www.troed.verdi.de in einer Übersicht zusammengestellt.