Tarifrunde ö. D. 2017

    Tarif- und Besoldungsrunde 2017

    Tarif- und Besoldungsrunde 2017

    Weil es um mehr geht – Deutliche Einkommenserhöhungen erforderlich – Verbesserungen der Entgeltordnung notwendig – Anschluss halten!

    Die ver.di-Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst hat in ihrer Sitzung am 14. Dezember 2016 eine Forderung im Volumen von 6 Prozent für Tabellenerhöhungen und strukturelle Verbesserungen der Eingruppierung unter Berücksichtigung einer sozialen Komponente für die Tarif- und Besoldungsrunde 2017 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder beschlossen.

    Die Forderungen im Einzelnen

    1. Erhöhung der Tabellenentgelte im Gesamtvolumen von 6 Prozent unter Einbeziehung einer sozialen Komponente in Form eines Sockeloder Mindestbetrages und der Einführung der Stufe 6 in den Entgeltgruppen 9 bis 15 sowie der Übernahme weiterer struktureller Verbesserungen bei der Eingruppierung bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

    2. Erhöhung der Ausbildungsentgelte und der Entgelte der Praktikantinnen/Praktikanten um 90 Euro monatlich bei einer Laufzeit von 12 Monaten.

    3. Angleichung der Bezahlung der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder sowie der Erzieherinnen und Erzieher der an den TV-L gebundenen Studentenwerke an die der Kommunen sowie Übernahme der Pflege-Tabelle des TVöD.

    4. Verbindliche Übernahmeregelung für Auszubildende, Erhöhung des Urlaubsanspruchs für Auszubildende auf 30 Arbeitstage sowie Zahlung eines Lernmittelzuschusses in Höhe von 50 Euro je Ausbildungsjahr und Übernahme der Übernachtungsund Verpflegungskosten wie im TVAöD. Die schulischen Ausbildungsgänge des öffentlichen Dienstes z.B. in den Gesundheitsberufen sollen in den Geltungsbereich der Tarifverträge für die Auszubildenden einbezogen werden.

    5. Ausschluss sachgrundloser Befristungen.

    6. Anhebung der Vollzugszulage und der Feuerwehrzulage auf die Höhe der jeweiligen beamtenrechtlichen Zulage und Zusatzversorgungspflichtigkeit der Zulagen.

    7. Zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Verhandlungsergebnisses auf die Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfängerinnen und -empfänger der Länder und der Kommunen.

    Mehr Informationen zum Thema bietet das nebenstehende Flugblatt.