Bundesverkehrsverwaltung

    DGB-Index-Befragung Gute Arbeit

    DGB-Index-Befragung Gute Arbeit

    Das Instrument zur Beteiligung der Beschäftigten an der WSV Reform

    Die Regierung hat im vergangenen Jahr alles daran gesetzt, einen Tarifvertrag zu verhindern. Ohne die Kampfbereitschaft und den Einsatz der Beschäftigten bei den Streiks in 2013 hätte sie sich nicht zur Konkretisierung und Verbesserung ihrer Zusagen durchgerungen. Wenn sie nicht meineidig werden will, muss sie zu ihren Zusagen nun stehen. Darauf werden wir achten.

    In der Koalitionsvereinbarung hat sich die Regierung verpflichtet, die Beteiligung der Beschäftigten an der Reform zu ermöglichen. Auch hier fordern wir die Einhaltung der Zusagen.

    Wir bieten mit der Befragung nach dem DGB-Index allen nun die Möglichkeit, sich einzubringen, sich zu beteiligen.

    Index-Befragung: Was ist das und warum wird sie in der WSV durchgeführt?

    ver.di setzt sich ein für gute Arbeit auch in Reform- und Änderungsprozessen einer großen Bundesbehörde und will den Anstoß für eine zukünftige Beteiligungsorientierung geben.

    Denn die Menschen haben ein Recht auf eine Arbeit, in der sie Wertschätzung und Respekt erfahren. Ein Recht auf Arbeitsbedingungen, die sie auch als abhängig Beschäftigte mitgestalten können. Zentral dabei ist: Was gut und was schlecht ist, das können die Beschäftigten selbst stichhaltig beurteilen. Denn sie sind die Hauptbetroffenen der Bedingungen, unter denen sie arbeiten, und sie kennen diese besser als Außenstehende.

    Damit die Arbeitsbedingungen besser werden, müssen wie Beschäftigten mehr Einfluss auf die Arbeitsgestaltung nehmen können. ver.di unterstützt die Beschäftigten in ihrem Streben nach direkter Partizipation an Reform- und Veränderungsprozessen. Denn nur dann werden sie von allem getragen und erfolgreich für Dienststelle und Beschäftigte sein.

    WSV-Beschäftigter bei Aktion Ronny Keller WSV-Beschäftigter

    Die Beschäftigten der WSV haben in der Vergangenheit, vor allem im vergangenen Jahr gezeigt, dass sie bereit sind für ihre Interessen zu kämpfen. Sie haben deutlich gemacht, dass sie bereit sind, an dem Reformprozess sich zu beteiligen. Sie wollen, dass ihre Meinung gehört, dass ihre Kenntnisse und Erfahrungen einfließen in die notwenigen Veränderungen einer WSV der Zukunft. Sie wollen mitgestalten!

    Wer führt die Befragung durch und wie ist der Datenschutz gewährleistet?

    Die Befragung wird mit dem DGB-Index Gute Arbeit durchgeführt, der als wissenschaftlich anerkanntes Instrument seit über sieben Jahren bundesweit eingesetzt wird.

    Die Befragung unterliegt strengen datenschutzrechtlichen Maßgaben. Alle Angaben und Informationen bleiben anonym. Es werden keine personenbezogenen Daten verarbeitet oder genutzt. Rückschlüsse auf Personen aus personenbeziehbaren Daten sind nicht zugelassen und werden nicht ausgeführt.

    Die Ergebnisse werden ausschließlich in anonymisierter Form dargestellt. Auswertung und Archivierung der Daten erfolgen durch externe Institute, das Umfragezentrum (UZ) Bonn, einer renommierten Ausgründung der Universität Bonn unter Leitung von Dr. Thomas Krüger und Stuth Consulting. Die dafür erforderlichen Medien sind in technisch wie organisatorisch angemessener Weise geschützt.

    Die Daten der Befragung verbleiben beim UZ Bonn und werden in anonymisierter Form ausgewertet. Der Datenschutz der Einzelnen ist damit umfänglich gesichert.

    Weitere Informationen zum Thema bietet das Flugblatt WSV-Info Index-Befragung.