Bundesverkehrsverwaltung

    Ämterstruktur wird umgesetzt - ver.di fordert: Beteiligung der …

    Ämterstruktur wird umgesetzt - ver.di fordert: Beteiligung der Beschäftigten!

    Umstrukturierung der Ämter
    Nach der Entscheidung zur Reduzierung der Ämter auf 17 sollen nun die Weichen gestellt werden zur Umstrukturierung in den neu gebildeten (Revier-)Ämtern. Dabei sollen wenige Ämter beginnen und weitere dann von ihren Erfahrungen profitieren. Nach der Sommerpause soll es losgehen.

    Reformprozess
    In der bundesweiten Befragung der WSV-Beschäftigten zu Guter Arbeit und Reform der WSV (DIGA) hat die Hälfte der befragten Beschäftigten eine aktive Beteiligung an der Reform gefordert. 46,4 Prozent würden an der Verbesserung der Arbeitsabläufe mitarbeiten und 36,6 Prozent an Personalentwicklungsmaßnahmen, um die Fähigkeiten der Kolleginnen und Kollegen gezielt voranzubringen.
    29,1 Prozent wollen den Reformprozess begleiten, um die Interessen der Beschäftigten einzu-bringen.

    Beteiligung
    Die neu installierten Amtsleitungen sind nun aufgefordert, die Neustrukturierung ihrer Ämter zu planen und durchzuführen. Dabei sollen - so die Zusicherung der von ver.di erkämpften Zusage zur sozialen Absicherung - die Standorte erhalten bleiben und keine Beschäftigten gegen ihren Willen ersetzt werden. Ein solcher Änderungsprozess gelingt nur gemeinsam mit den betroffenen Beschäftigten. Daher fordert ver.di die konkrete Beteiligung der Beschäftigten an dieser Umstrukturierung.

    Zukunftsperspektiven
    An der DIGA-Befragung hatten sich 34 Prozent der Beschäftigten beteiligt. Damit haben sich überdurchschnittlich viele beteiligt und deutlich gemacht, dass sie mitgestalten wollen an einer WSV, die Zukunftsperspektiven hat und in der die Beschäftigten gern arbeiten.
    In einer WSV, in der Arbeitsplätze gesichert und attraktiv sind; in der junge Beschäftigte eine Perspektive haben und die älteren Beschäftigten gesund bleiben können.
    Die Ergebnisse der DIGA-Befragung zeigen deutlich auf, wo es Verbesserungsbedarf gibt und gibt erste Hinweise, wie Missstände behoben werden können.

    Forderungen
    ver.di fordert die verantwortliche Stellen auf: Nutzt diese Erkenntnisse und die Kompetenz der Beschäftigten. Bezieht sie in diesen Reformschritt konkret mit ein, über die Interessenvertretungen, über Projektgruppen, über Versammlungen.
    Wir bieten dazu gern unsere Unterstützung an.