Straßenbauverwaltung

    Chefs ist es zuwider, dass die Beschäftigten für ihre Arbeitsplätze …

    Landesfachkommission Straßenbau: Chefs ist es zuwider, dass die Beschäftigten für ihre Arbeitsplätze kämpfen!

    In einer Dienststelle der Autobahndirektion Nordbayern (ABDN) wurde es verboten, unser Flugblatt zur tariflichen Absicherung der Beschäftigten in den Straßenbauverwaltungen und die dazu gehörige Unterschriftenliste auszuhängen bzw. es wurde veranlasst, dieses wieder abzuhängen. Die Begründung des Dienststellenleiters war: „Das wäre eine politische Betätigung im Betrieb“.

    Wir haben sofort Stellung genommen – in einem Mail der Landesrechtstelle von ver.di heißt es:

    „Tarifverträge abzuschließen stellt keine „parteipolitische Betätigung“ dar, sondern eine Betätigung im Sinne des Art. 9 Abs. 3 GG zur „Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen“ und betrifft den Kernbereich der Betätigung der Gewerkschaften. Dieser ist vom Grundgesetz geschützt und Behinderungen dieses Rechtes sind rechtswidrig. Diese Informationen können an den für Aushänge der Gewerkschaften vorgesehenen Stellen angebracht werden, und wir werden rechtliche Schritte unternehmen, wenn sie den Aushang verhindern oder veranlassen, dass Aushänge wieder abgenommen werden.“ Alfried Ströl, ver.di Landesrechtschutz

    So also wollen die Arbeitgeber mit den Beschäftigten in der Straßenbauverwaltung umgehen! Sie wollen jegliche Beteiligung ihrer Beschäftigten verhindern. Sie wollen es einfach nicht, dass die Beschäftigten sich für eine tarifliche Absicherung ihrer Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen einsetzen!

    Wollen sie wirklich die Staatsbauverwaltung sang- und klanglos an Banken, Versicherer, Investmentfonds und ÖPP verkaufen?

    Sie kümmern sich nicht, um unsere Unsicherheit in den Meistereien und was mit unseren Arbeitsplätzen geschieht! Aber ihr und wir von ver.di sind eine starke Gemeinschaft! Mit euch fordern wir die Arbeitgeber zu Tarifverhandlungen zur sozialen Absicherung auf! Beteiligt Euch an der Unterschriftenaktion und weiteren Aktionen – es geht um Eure Arbeitsplätze!