Straßenbauverwaltung

    Erste Verhandlung für einen Tarifvertrag

    Erste Verhandlung für einen Tarifvertrag zur Absicherung der Beschäftigten in Bayern

    Ende Oktober traf sich eine ver.di Delegation mit Vertreterinnen und Vertretern des Innenministeriums, des Finanzministeriums und der Oberen Baubehörde (OBB) zur ersten Verhandlungsrunde für einen Tarifvertrag zur Absicherung der Beschäftigten der Autobahn.

    Auf Initiative von ver.di haben auch Vertreter der Tarifunion und des VdStra an der Verhandlung teilgenommen.
    Das Gespräch verlief in einer konstruktiven Atmosphäre. Die Absicherung und Sicherheit für die betroffenen Beschäftigten ist von allen Seiten als Ziel bekräftigt worden. Der Verhandlungsführer von der Gewerkschaft ver.di, Kollege Norbert Flach, hat mit Unterstützung der Verhandlungskommission unsere Forderungen im Einzelnen vorgetragen.

    Für die Beschäftigten, die dem Betriebsübergang widersprechen, Beschäftigte beim Freistaat Bayern bleiben und im Rahmen der Gestellung Arbeiten für die GmbH verrichten:

    • Fahrkostenzuschuss bei längeren Wegen
    • Qualifikation für neue Aufgaben
    • Standortsicherung für verbleibende Beschäftigte
    • Gestellung absichern bei Aufgabenwegfall, Veränderung in der Struktur
    • Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen
    • Beschäftigungsgarantie auf einem mindestens gleichwertigen Arbeitsplatz

    Für die Beschäftigten, die dem Betriebsübergang nicht widersprechen und Beschäftigte bei der GmbH werden:

    • Bei Wegfall der Aufgabe in der Autobahngesellschaft soll adäquater Arbeitsplatz und Lohnsicherung vereinbart werden (Rückkehrrecht)
    • Wechselwillige sollen Rückkehrrecht auf gleichwertigen Arbeitsplatz erhalten
    • Bei Stellenausschreibungen des Freistaats sollen sie wie Interne behandelt werden