Streik WSV

    Über 1.100 Streikende bei Kundgebung in Minden

    Über 1.100 Streikende bei Kundgebung in Minden

    ver.di-Vorsitzender Frank Bsirske zeigt sich „verhalten optimistisch“

    Über 1.100 Beschäftigte der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachen haben sich am heutigen Donnerstag (22.08.2013) an einer zentralen Streikkundgebung beteiligt. Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske erklärte unter dem Beifall der Streikenden, dass der „Konflikt ohne einen verbindlichen Tarifvertrag“ nicht gelöst werden kann. Bsirske informierte die Streikende über Spitzengespräche zwischen ver.di und dem Verkehrsministerium auf Bundesebene, die ihn „verhalten optimistisch“ stimmten, dass der Tarifkonflikt in absehbarer Zeit gelöst werden könne.

    Die WSV-Beschäftigten wollen von der Bundesregierung einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung, der betriebsbedingte Kündigungen und Versetzungen ausschließt. Im Zuge der Umstrukturierung der WSV befürchten die 12.000 Mitarbeiter den Verlust von 3.000 Arbeitsplätzen.

    Die Streiks in der nordrhein-westfälischen Wasser- und Schifffahrtsverwaltung werden am kommenden Samstag (24.08.) mit Beginn der Frühschicht um 6 Uhr vorläufig ausgesetzt. In der kommenden Woche (35 KW) wird es in Nordrhein-Westfalen zu keinen weiteren Streiks kommen.

    Streik in Minden Michael Kötzing Streik in Minden