Finanz- und Steuerverwaltung

    Bezirkspersonalrat GZD - Infos Dezember 2017

    Bezirkspersonalrat GZD

    Informationen der ver.di-Fraktion Dezember 2017

    • Leuchttürme GZD

      Um weitere Effizienzgewinne zu generieren, hat die GZD Leuchtturmzuständigkeiten geschaffen. So soll z. B. der Standort Hamburg u. a. für Grundsatzbearbeitung Arbeitszeiten und für das Audit Beruf und Familie zuständig sein, der Standort Nürnberg für Telearbeit, Köln für Arbeitsplatzbewertung, Neustadt für Ausschreibungssteuerung und Potsdam für Schadenersatzangelegenheiten. Wir sehen dies auch als Versuch, die durch die übereilte GZD-Gründung aus dem Ruder gelaufenen Abläufe wieder in geregelte Strukturen zu leiten. Ob sich die angepasste Organisation bewährt, wird die Zukunft zeigen.

    • Telearbeit – restriktive Auslegung

      In letzter Zeit häufen sich Beschwerden von Beschäftigten, dass vor allem in den SG E eine restriktive Auslegung der Regelungen zur Telearbeit erfolgt. Als Begründung muss in den meisten Fällen der Datenschutz herhalten. Das Thema soll während der Januar-Sitzung des BPR im gemeinsamen Gespräch mit GZD-Vertreter/-innen erörtert werden.

    • Konzeptentwurf Aus-und Fortbildung

      Dem BPR wurde ein sechzig Seiten umfassender Entwurf eines Aus- und Fortbildungskonzepts vorgelegt. Die Örtlichen Personalräte haben die Möglichkeit zur Stellungnahme erhalten. Bisher aufgefallen: Erforderliche Kapazitäten werden vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und des zu deckenden Fehlbedarfs unseres Erachtens zu gering angesetzt. Die weitere Diskussion im BPR erfolgt im Januar 2018. Das Thema soll ebenfalls Gegenstand der gemeinsamen Besprechung (s. o.) sein.

    • Seniorenbetreuung – schwere Geburt

      Die Verbesserung der Seniorenbetreuung (Ruheständler und ggf. Angehörige) wird von uns auch vor dem Hintergrund des Audits Beruf und Familie seit längerem gefordert. Der konzeptionelle Durchbruch ist bisher noch nicht gelungen – trotz bestehender Vorschläge und durchgeführter Workshops. Andere Verwaltungen sind da längst weiter. Aber die Zollverwaltung verfällt in diesem Punkt in alte Verhaltensweisen und will das Rad nochmal selber erfinden. Wir meinen: Einfach nach dem Best-Practice-Verfahren Bestehendesübernehmen und an unsere Verwaltung anpassen. Aufgrund des Vorgehens stellt sich allerdings die Frage, ob die Zollverwaltung überhaupt an einem solchen Konzept ernsthaft interessiert ist.

    • Ausfuhrkassenzettel – jetzt geht’s doch mit Tarifbeschäftigten

      Bei der Bearbeitung der Ausfuhrkassenzettel (AKZ) hat sich die Zollverwaltung jahrelang auf den hoheitlichen Charakter der Aufgabe und damit den zwingenden Einsatz von Beamten berufen. Unter dem zunehmenden Personaldruck kommt sie jetzt der ver.di-Forderung nach einem Einsatz von Tarifbeschäftigten nach. Allerdings gestaltet sich die Gewinnung von Personal bei einer Eingruppierung in die Entgeltgruppe (EG) 5 in einigen Bereichen schwierig.