Bundesfinanzverwaltung

    Bundesfinanzverwaltung - ver.di Infos aus dem BPR

    Bundesfinanzverwaltung - ver.di Infos aus dem BPR der Generalzolldirektion

    Arbeitszeitregelung im Sachgebiet E
    Wir fordern, die Beschäftigten der Sachgebiete E in die „flexible“ Arbeitszeitregelung des Zollfahndungsdienstes mit aufzunehmen. Die heutige Realität in den Sachgebieten E ist die Bekämpfung der organisierten Formen der Schwarzarbeit. Die klassische Regelung von Arbeitszeit, die auf Bürotätigkeit ausgerichtet ist, spiegelt nicht mehr die Lebensrealität dieser Beschäftigten wieder. Die flexible Arbeitszeit lässt ohne Verwaltungsaufwand ein aufgaben- und anlassorientiertes Arbeiten zu.

    Nachwuchskräfte (Zweitverwendung)
    Die jetzt beabsichtigte vorgezogene Zweitverwendung von ca. 450 Nachwuchskräften in den sogenannten Hot-Spots sorgt für Unruhe sowohl bei den betroffenen Nachwuchskräften, aber auch bei den Stammdienststellen, die ihre Personalplanung auf den Zugang der Nachwuchskräfte ausgerichtet hatten. Erst im Mai wurden den Nachwuchskräften ihre ursprünglichen Verwendungsbereiche mitgeteilt. Jetzt wurde diese Planung über den Haufen geworfen.
    Wir verkennen hier nicht die Probleme, die die Verwaltung z.B. mit dem Umgang veränderter strategischer Vorgaben hat. Trotzdem kritisieren wir den zeitlichen Ablauf dieser Aktion.
    Wir erwarten mehr Anstrengungen der Verantwortlichen, um sowohl den Nachwuchskräften als auch den Dienststellen möglichst großen Planungssicherheit zu geben. Wir fordern deshalb von der Generalzolldirektion ein nachhaltiges, belastbares Konzept. Wer sich die Mitarbeiterzufriedenheit auf die Fahnen schreibt, muss auch mehr für sein Personal tun!

    Webshop zum Bezug von Dienstkleidung/ Schutz persönlicher Daten
    Die Beschaffung von Dienstkleidung soll künftig durch eine Firma webbasiert abgewickelt werden. Dazu ist geplant, auch private Daten der Dienstkleidungsträger/innen an diese Firma zu übermitteln. Dagegen haben wir Sicherheitsbedenken geäußert und vorgeschlagen, dieser Firma lediglich die Personalnummer bekanntzugeben und die Abwicklung über die Dienststelle laufen zu lassen. Eine Weitergabe der persönlichen Daten sollte den Beschäftigten freigestellt sein. Diesem Vorschlag konnte sich die Mehrheit des Bezirkspersonalrates nicht anschließen.

    Lange Bearbeitungszeiten bei den Servicecentern
    Nicht nur die langen Bearbeitungszeiten bei den Beihilfeanträgen sorgen für Frust bei den Beschäftigten, sondern inzwischen auch die lange Bearbeitungsdauer für die Auszahlung von Reisekosten und Tagegeldern, sowie der Erteilung von Versorgungsauskünften. Schnelle Abhilfe könnte die Einstellung von Tarifbeschäftigten für diese Bereiche schaffen. Wir erwarten hier ein schnelles Umdenken der Verwaltung. Hier ist klotzen statt kleckern angesagt.

    Digitalfunk/ Übermittlung von Geodaten
    Der grundsätzlich zu befürwortende Digitalfunk hat auch seine Tücken. Mittlerweile ist der Digitalfunk schon bei einigen Dienststellen eingeführt worden. Leider wurde bisher von Seiten der Verwaltung versäumt, eine Dienstvereinbarung mit der Interessenvertretung abzuschließen. Bei der Nutzung des Digitalfunks werden sogenannte Geodaten erhoben und Gespräche aufgezeichnet. Der Umgang mit diesen Daten ist bis dato nicht geregelt. Zum Schutz der Beschäftigten muss schnellstens eine Dienstvereinbarung abgeschlossen werden.