Justizvollzug

    ver.di schließt jetzt im Justizvollzug auf

    ver.di schließt jetzt im Justizvollzug auf

    Um das Image von ver.di bei Beamtinnen und Beamten sowie Anwärterinnen und Anwärtern des Justizvollzugs zu verbessern, hat der Bundesvorstand das Projekt Justizvollzug beschlossen.

    Seit August kümmert sich ver.di verstärkt um die Bediensteten im Justizvollzug. David Staercke, Gewerkschaftssekretär bei ver.di und im Ressort 12 „Bund + Länder/Gemeinden“ der Bundesverwaltung ausschließlich für das Projekt zuständig, erklärt: „ver.di hat den Justizvollzug in den letzten Jahren vernachlässigt. Dies wollen wir ändern. In den kommenden Monaten sollen gewerkschaftliche Strukturen in den Dienststellen des Justizvollzugs ausgebaut, ver.di-Mitglieder stärker unterstützt und neue Mitglieder gewonnen werden.“

    Justizvollzug W. Bachmaier Justizvollzug

    Zum Projektziel erläutert Staercke näher, die meisten Bediensteten im Justizvollzug kennen nur den Namen ver.di, aber nicht deren Arbeit. Auch sei das Engagement der Kolleginnen und Kollegen im Justizvollzug, die bei ver.di Mitglieder seien, vielen unbekannt. „Es wird in der nächsten Zeit im Projekt darum gehen, ver.di als die zuständige, kompetente und gewerkschaftliche Vertretung im Justizvollzug zu etablieren und deutlich zu machen, dass eine Mitgliedschaft bei ver.di lohnt“, so der Projektsekretär wörtlich.

    Den Anfang macht das Projekt Justizvollzug in NRW. Die Projektergebnisse sollen dann bundesweit umgesetzt werden. Laut dem Projektsekretär gibt es im Vollzug eine Reihe von Baustellen, auf denen ver.di als die Gewerkschaft, die für gute Arbeit streitet, aktiv werden kann: „Ganz oben auf der Liste stehen der hohe Krankenstand und die hohen Aufkommen an Überstunden. Beides sind Themen, zu denen ver.di sich bereits positioniert hat. Nun ist es Zeit auch für die Bediensteten im Justizvollzug Stellung dazu zu beziehen – ganz nach unserem Projektmotto: Jetzt wird auf geschlossen.“

    David Staercke - Portrait ver.di David Staercke

    David Staercke hat zuletzt im ver.di Bezirk Bochum-Herne ein Jahr lang als Gewerkschaftssekretär im Fachbereich 7 „Gemeinden“ in Elternzeitvertretung gearbeitet und hat dort die Aufwertungskampagne des Sozial- und Erziehungsdienstes mit gestaltet. ver.di-Mitglied ist er seit der Gründung und war davor Mitglied der Deutschen Postgewerkschaft. In dem Betrieb Deutsche Telekom Immobilien und Service GmbH, in dem er nach seinem Studium sein Berufsleben als Kommunikationsmanager und PR-Berater begann, hat er sich als Vertrauensmann und später als gewählter Vertreter des Betriebsratsgremiums für die Beschäftigten engagiert.

    Kontakt

    David Staercke
    Gewerkschaftssekretär
    Projekt Justizvollzug im Fachbereich 6 Bund + Länder
    Karlstraße 123 - 127 | 40210 Düsseldorf

    Telefon: +49 (0) 211/61824-393
    Mail: david.staercke@verdi.de
    Internet: https://bund-laender-nrw.verdi.de/land/justiz/vollzug 
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