Stationierungsstreitkräfte

    Stationierungsstreitkräfte Tarifrunde hat begonnen.

    Stationierungsstreitkräfte Tarifrunde hat begonnen.

    Am 12.09.2017 begannen die Tarifverhandlungen für die zivilen Beschäftigten bei den Stationierungsstreitkräften in Berlin.

    Die Arbeitgeber boten in dieser ersten Verhandlungsrunde nur rund 1 Prozent an. Dies werten wir als völlig unzureichend.Zugeständnisse haben sie hinsichtlich einer „sozialen Komponente“ bei der Struktur eines möglichen Abschlusses dahingehend gemacht, dass die Erhöhung für kleine Einkommen prozentual etwas höher ausfallen könnte. Die bessere Absicherung der Beschäftigten durch die Zahlung des Beitrages für die GUV Fakulta lehnten die Arbeitgeber grundsätzlich ab.

    Wir haben gegenüber den Arbeitgeber unsere Forderung von einer Erhöhung der Löhne und Gehälter um 5 Prozent mindesten um 100 € ausführlich begründet und mit Zahlen und Daten hinterlegt. Die Arbeitgeber argumentierten jedoch, dass kein Geld für einen Abschluss oberhalb von rund  1 Prozent da sei und das, obwohl der Militärhaushalt der Amerikaner im vergangenen Jahr um rund 50 Mrd. US Dollar auf 650 Mrd. US Dollar gestiegen sei.

    Jetzt muss es darum gehen, dass unsere Kolleginnen und Kollegen – ob Mitglied oder (noch) nicht, Flagge zeigen müssen. Wer einen höheren Tarifabschluss will, muss sich an Aktionen und Veranstaltungen im Rahmen der Tarifrunde beteiligen.

    Nur gemeinsam wird es uns gelingen, genügend Druck aufzubauen, um die Arbeitgeber zu bewegen, ein höheres Angebot vorzulegen.