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    Frei an Heiligabend und Silvester

    Frei an Heiligabend und Silvester

    Trotz schwieriger Verhandlungszeiten: ver.di hat erreicht, dass der 24. 12. und der 31. 12. grundsätzlich ganztags arbeitsfreie Tage sind.

    Bis 2010 war am 24. Dezember erst ab 12 Uhr arbeitsfrei. Erstmals 2013 ist auch Silvester tariflich ein arbeitsfreier Tag. Das heißt: Beide Tage sind so zu bezahlen, als hätten die Beschäftigten an diesen Tagen gearbeitet.

    Für den 24. Dezember gilt: Wer aus dienstlichen Gründen nicht von der Arbeit freigestellt werden kann, wird an einem anderen Tag entsprechend Arbeitsbefreiung erteilt (§ 28,5). Ist auch dies nicht möglich, sieht der Tarifvertrag vor, dass ein Zeitzuschlag in Höhe von 100% für die am 24. Dezember geleistete Arbeit zu zahlen ist (§ 20,1f).

    Auch für den 31. Dezember gilt: Ist die Arbeitsbefreiung aus dienstlichen Gründen nicht möglich, so wird an einem anderen Arbeitstag Arbeitsbefreiung erteilt (§ 28,5). Abweichend würde allerdings kein Zuschlag gezahlt, wenn die Freistellung an einem anderen Tag nicht möglich sein sollte. Insofern ist die Freistellung zwingend und kann nicht abgegolten werden.

    Wer in Schicht oder Wechselschicht arbeitet, bekommt am 24. und 31. Dezember frei, wenn es dienstlich möglich ist. Außerdem gilt: Schichtdienstler dürfen weder bevorzugt noch benachteiligt werden: Sie haben unter Berücksichtigung von § 9 Nr. 3 im Dezember nicht mehr oder weniger Arbeitsstunden als „Normalbeschäftigte“. Endet die Arbeitsschicht nicht an dem Kalendertag, an dem sie begonnen hat, so gilt als Arbeitstag der Kalendertag, an dem die Arbeitsschicht begonnen hat. (§ 33, 2a)