Informationen zur Tarifrunde 2015

    Tarifrunde Stationierungsstreitkräfte 2015 - Ein Rückblick

    Tarifrunde Stationierungsstreitkräfte 2015 - Ein Rückblick

    2,4 Prozent Tabellenerhöhung können sich in der tarifpolitischen Landschaft sehen lassen. Diese Erhöhung haben ein paar hundert engagierte Kolleginnen und Kollegen in Breisach, Gießen, Wiesbaden, Baumholder, Kaiserslautern, Spangdahlem, Ramstein, Landstuhl, Pirmasens, Sembach, Germersheim, Grünstadt, Miesau, Grafenwöhr, Vilseck, Hohenfels, Ansbach, Illesheim, Garmisch, Sonthofen und Paderborn-Sennelager in Warnstreiks und Aktionen gegen den erbitterten Widerstand der Arbeitgeber durchgesetzt.

    Viele sind mit diesem Tarifabschluss unzufrieden.

    Über 15.000 Beschäftigte bei den Gaststreitkräften bekommen rückwirkend ab September 2015 diese Erhöhung ausgezahlt. Die meisten davon haben sich nicht für eine Tariferhöhung eingesetzt. Das ärgert viele und wird als ungerecht empfunden.

    Ungerecht ist auch, dass die Kolleginnen und Kollegen in den unteren Lohn- und Gehaltsgruppen in Euro und Cent viel weniger bekommen. Sie haben zu Recht eine bessere Lohnerhöhung erwartet. Aber die Arbeitgeber haben jede Verhandlung über Festbeträge strikt verweigert.

    Damit stehen wir vor zwei großen Aufgaben:

    • Es müssen sich in Zukunft viel mehr Beschäftigte an der Tarifrunde beteiligen.
    • Die Arbeitgeber müssen sich bei den niedrigen Einkommen und den ungerechten Lohngebieten bewegen.

    Das muss jetzt Thema in den Betriebsgruppen und Personalversammlungen sein.