Informationen zur Tarifrunde 2016

    SSK - Tarifrunde Forderungsdiskussion eröffnet

    SSK - Tarifrunde Forderungsdiskussion eröffnet

    Am 25./26. Februar 2016 hat die neu gebildete Tarifkommission für die Zivilbeschäftigten der Stationierungsstreitkräfte die Diskussion zur Tarifrunde 2016 eröffnet. Bis Mitte Juni soll jetzt in Mitglieder- und Vertrauensleute-Versammlungen die Forderung diskutiert werden. Alle ver.di- und NGG-Mitglieder dürfen über die Forderung mitbestimmen.

    Alle Vorschläge aus den Landesbezirken werden in der Bundestarifkommission diskutiert und die Forderung für die Tarifrunde beschlossen.

    Die Verhandlungen werden am 13. September in Mainz eröffnet.

    Die Tarifkommission hat die Erfahrungen aus der letzten Tarifrunde sehr intensiv ausgewertet und deshalb beschlossen, für die Diskussion den Landesfachkommissionen eine Orientierung zu geben.

    Die Bundestarifkommission ist sich bewusst, dass schwierige Verhandlungen bevorstehen. Es ist davon auszugehen, dass in allen Entsendestaaten für die öffentlich Beschäftigten nur Erhöhungen in der Größenordnung von etwa 1 Prozent gelten werden, so dass für jede darüber hinausgehende Erhöhung besondere Anstrengungen zwingend erforderlich sind. 

    Deshalb muss es in jedem Betrieb mind. einen Bereich lokalisiert werden, der in der Lage ist, bei einem eintägigen Streik die Betriebsabläufe und Erfordernisse des Arbeitgebers nachhaltig zu stören. Ohne  streik- und störfähigen Bereiche wird die Forderung schwerlich durchsetzbar sein. Eine breite Mobilisierung der Kolleginnen und Kollegen ist daher erforderlich. 

    Deshalb gilt es, Kolleginnen und Kollegen bereits jetzt auf Ihren Beitrag zur bevorstehenden Tarifrunde anzusprechen und auch Nichtmitglieder zu Überzeugen, ver.di Mitglied zu werden.

    "Nur wenn alle mitziehen, kann am Ende ein gutes Ergebnis stehen", so der zuständige Bundesfachgruppenleiter Christian Fuhrmann.