Bundesfinanzverwaltung

    Bundesfinanzverwaltung: Informationen vom Bezirkspersonalrat

    Bundesfinanzverwaltung: Informationen vom Bezirkspersonalrat

    Beschäftigtenbefragung
    Nach der bundesweiten Auswertung der Beschäftigtenbefragung erfolgen nun die Maßnahmen. Nach Auskunft der Generalzolldirektion (GZD) sind in den Workshops insgesamt 1.200 Maßnahmen identifiziert worden. Davon sind 900 auf der örtlichen und 300 auf der GZD-Ebene angesiedelt. Zusätzlich wurden innerhalb der GZD weitere 180 Maßnahmen herausgearbeitet. Die Präsidentin hat hierbei klar herausgestellt, dass die Beschäftigtenbefragung nicht mit einem Vorgesetzten-Feedback vermischt werden darf. Wir fordern hier von der Verwaltung eine umfassende Transparenz der Aufarbeitung der Beschäftigtenbefragung. Denn nur so ist eine Akzeptanz bei den Beschäftigten möglich.

    Hauptzollamt Hamburg
    Wie in unserer letzten Ausgabe berichtet, nimmt der Bezirkspersonalrat (BPR) derzeit bis zur Neuwahl des örtlichen Personalrates beim HZA Hamburg dessen Funktion wahr. In dieser Sitzungswoche wurden alleine über 100 Angelegenheiten behandelt. Der Wahltermin wurde auf den 11. April 2019 festgelegt. Es ist höchste Zeit, dass ein vor Ort demokratisch legitimierter und engagierter Personalrat seine Arbeit aufnehmen kann. Für uns ist klar: Vertrauen ist gut, ver.di-Personalräte sind besser!

    Mobilfunk Ausstattungskonzept
    Das von der GZD erarbeitete Mobilfunkausstattungskonzept steht. Zur Klarstellung: Das Konzept beschäftigt sich mit den Sicherheitsstandards der mobilen Telekommunikation unserer Beschäftigten. Der Start hängt jetzt von den Haushältern und vom BMF ab, denn hohe Sicherheitsstandards sind verdammt teuer. Aus Sicht der ver.di-Personalräte im BPR dürfen Kosten für die Sicherheit der Beschäftigten und der Verwaltung keine Hürde darstellen.

    Führungskräftefeedback
    Bei vier örtlichen Behörden wurde ein Pilotprojekt zum Thema Führungskräftefeedback durchgeführt. Dieses Feedback soll grob gesagt dazu führen, das Verhalten von Führungskräften aufgrund der Rückmeldung von Beschäftigten zu verbessern. Dies setzt intensive Kommunikation und großes Vertrauen voraus. Die GZD will dieses System auf die gesamte Zollverwaltung übertragen. Aus unserer ver.di-Sicht ist diese neue Kultur eine große Chance für alle Zöllnerinnen und Zöllner.

    Dienstkleidung
    Die Kosten für die neue Dienstkleidung sind bereits über sieben Millionen Euro teurer als geplant. Die Finanzierung der Dienstkleidung geht nun zu Lasten einiger Beschäftigtengruppen sowie Anwärterinnen und Anwärtern. Die GZD plant nämlich eine Priorisierung der Ausstattung. Dies hat möglicherweise zur Folge, dass Binnenzollämter in Ballungsräumen eher ausgestattet werden. Und die Ausstattung von Anwärterinnen und Anwärtern wird wahrscheinlich auf sich warten lassen. Aus Sicht der ver.di-Personalräte im BPR ist es ein Armutszeugnis, dass nach jahrelanger Planung einer neuen Dienstkleidung solche Engpässe entstehen können.