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    Newsletter Dezember 18

    Newsletter Dezember 18

    Bundesfachgruppe Statistische Ämter des Bundes und der Länder

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    Anfang Dezember fand nun die letzte Sitzung des Bundesfachgruppenvorstandes Statistische Ämter statt. Ein wenig Wehmut schwang schon mit, denn damit endet eine fast 40 Jährige Tradition gewerkschaftlicher Gremienarbeit für die Mitglieder der Statistik. Viele werden sich im Rahmen der ver.di Seminare der Personalräte auch künftig wiedersehen und gemeinsam arbeiten können. Verabschiedet wurden die Kollegen Ulrich Reimann (Hessen) und Günter Denig (Saarland), die inzwischen ihren wohlverdienten Ruhestand angetreten haben. Beide waren über viele Jahre aktive Mitglieder in diesem Gremium und engagierte Personalratsvorsitzende in ihren Ämtern.

    Mit der Bundesfachbereichskonferenz im April 2019 endet die Ära der bisherigen Fachgruppen. Stattdessen werden auf Bundesebene Fachkommissionen für die Bereiche Straßenbauverwaltung, Bundesverkehrsverwaltung, Bundeswehr und Stationierungsstreitkräfte gebildet. Der gestellte Antrag unserer Bundesfachgruppe auf Einrichtung einer eigenen Kommission fand im Bundesfachbereichsvorstand keine Mehrheiten. So bleibt offen, in welcher Form die ver.di – Statistiker künftig auf gewerkschaftlicher Ebene arbeiten können. Eine letzte Möglichkeit besteht noch in der Einrichtung eines Arbeitskreises auf Bundesebene. Der Bundesfachgruppenvorstand hat sich in seiner Sitzung darauf verständigt, einen entsprechenden Antrag an die Bundesfachbereichskonferenz zu stellen. Es wurden zahlreiche Beispiele aus der aktuellen Entwicklung der amtlichen Statistik herausgearbeitet, wo zentral gesteuerte Prozesse, wie eben die auch die fortschreitende Digitalisierung, zwangsläufig zu der Frage führen, wer in Ermangelung eines gemeinsamen personalvertretungsrechtlichen Gremiums, eine zentrale Interessenvertretung wahrnehmen und gleichzeitig gewerkschaftliche Positionen entwickeln soll. Einzelne Personalräte vor Ort und die Betriebsgruppen in den Ämtern sind viel zu isoliert und damit schlicht überfordert. Das Fazit lautet entsprechend deutlich: Ohne die Fortsetzung der Arbeit der Bundesfachgruppe Statistische Ämter als bundesweites Gremium werden eine mitgliedernahe Gewerkschaftsarbeit und eine übergreifende Interessenwahrnehmung in Zukunft deutlich erschwert.

    Weitere Themen und Informationen bietet die nebenstehende PDF-Datei.